Mehr verkaufte Schuhe je eingesetzter Personalstunde
Wie der Premium-Schuhanbieter Lloyd seit 2016 mit SEAK seine 29 Concept Stores und 8 Factory Outlets steuert – aus Excel und pauschaler Mindestbesetzung hinaus, in den Tagesverlauf hinein.
Lloyd auf einen Blick
Lloyd ist ein internationaler Markenanbieter für Premium-Businessschuhe mit Sitz in Sulingen südlich von Bremen. Das Unternehmen wurde 1888 als H. F.-Meyer-Schuhfabrik in Bremen gegründet und 1927 in Lloyd umbenannt. Heute beschäftigt Lloyd weltweit rund 1.500 Mitarbeitende, davon 400 in Deutschland.
Team
ca. 1.500 Mitarbeitende weltweit, davon 400 in Deutschland; 200 in der eigenen Retail-Schiene
Standorte
29 Concept Stores und 8 Factory Outlets in Deutschland
SEAK-Kunde seit 2016
Personalbedarfsplanung, Personaleinsatzplanung, Zeitwirtschaft – ergänzt durch das pandemiebedingt eingeführte Kurzarbeit-Modul
Zahlen, Daten, Fakten
eigene Verkaufsstellen in Deutschland: 29 Concept Stores und 8 Factory Outlets
Mitarbeitende in der eigenen Retail-Schiene, geplant über SEAK
plant Lloyd Personalbedarf, Einsatz und Zeitwirtschaft mit SEAK
Die Ausgangslage
Lloyd ist historisch ein Industrie- und Markenunternehmen. Mit dem Aufbau der eigenen Retail-Schiene – heute 29 Concept Stores und 8 Factory Outlets – wurde Lloyd mit Themen konfrontiert, die im Handel für Kopfzerbrechen sorgen. Allen voran: Ein Personaleinsatz, der sich präzise an Kundenfrequenz und Planumsatz orientiert. Genau das war mit Excel und einer pauschalen Mindestbesetzungs-Logik nicht machbar.
Konkret bremsten fünf Punkte:
Excel-basierte Einsatzplanung
Reichlich manuelle Arbeit, kein zentraler Datenstand, kein automatisches Übertragen von Vorgaben in den Plan. Jede Planungsrunde war Handarbeit.
Pauschale Mindestbesetzung „4 auf der Fläche“
Es gab eine Standardplanung nach dem Motto „mindestens vier Verkaufsmitarbeiter auf der Fläche“. Diese Vorgabe wurde nicht auf Schlüssigkeit oder Notwendigkeit überprüft – in umsatzschwachen Zeiten war das eine Überbesetzung.
Kein Frequenzbezug im Tagesverlauf
Der Personaleinsatz wurde nicht an die zu erwartende Kundenfrequenz angepasst. Verkaufsstunden waren über den Tag pauschal gesetzt, nicht entlang der Spitzen.
Kurzfristiger Planungshorizont
Geplant wurde monatlich – mit jeweils einer monatlichen Korrektur. Längerfristige Vorausplanung war nicht möglich, kurzfristige Anpassungen erfolgten reaktiv.
Personalstunden ohne Umsatz-Rechtfertigung
Lloyd ging davon aus, dass Personalstunden verplant wurden, die mit Blick auf Frequenz und Umsatz nicht gerechtfertigt waren. Der Verdacht war da – die Datenbasis fehlte, um ihn zu prüfen.


Alice Nachtigall, Personalreferentin Lloyd
„Es gab vorher so etwas wie eine Standardplanung nach dem Motto „Es müssen immer mindestens vier Verkaufsmitarbeiter auf der Fläche sein.“ Nur: Das stimmt so nicht. In Zeiten schwacher Frequenz ist das eine Überbesetzung. Aber weil es keine Ausrichtung der Planung an den zu erwartenden Umsätzen gab, folgte man dieser Vorgabe.“
Die Entscheidung: Wie der Kontakt zu SEAK zustande kam
Anbieter-Auswahl 2016: SEAK aus der Konzernzentrale empfohlen
2016 startete Lloyd eine Anbieter-Auswahl: eine Reihe potenzieller Lieferanten wurde angeschrieben, jeder stellte sein System vor. SEAK war der Lloyd-Konzernzentrale bereits bekannt und genoss einen guten Ruf – das gab den Ausschlag. Ziel war ein Schritt in Richtung Digitalisierung: schnellere, einfachere Prozesse, Personalsteuerung mit echter Datenbasis statt mit Excel und Bauchgefühl.
Die Umsetzung: Wie SEAK bei Lloyd eingeführt wurde
Jahresplanung mit täglicher Umsatzprognose statt monatlicher Excel-Korrektur
Lloyd plant heute den Personalbedarf und den Personaleinsatz mit den entsprechenden SEAK-Modulen. Die Zeitwirtschaft läuft ebenfalls über SEAK. Die zentrale Veränderung: Aus monatlichen Excel-Plänen mit monatlicher Korrektur wurde eine Jahresplanung mit täglicher Umsatzprognose. Die Store-Leitung erhält automatische Vorschläge für die optimale Verteilung des Personaleinsatzes im Tagesverlauf – Korrekturen erfolgen nun bequem wöchentlich, die Besetzung lässt sich zwei bis drei Monate im Voraus festlegen.
Während der Pandemie kam ein Sonderkapitel hinzu: SEAK reagierte schnell und stellte ein spezielles Kurzarbeit-Modul zur Verfügung, das Lloyd zeitnah einsetzen konnte. Das war für ein Markenunternehmen mit eigenem Retail-Geschäft und temporär stark schwankenden Öffnungszeiten ein Stabilisator.
Was die Software konkret abdeckt
Jahresgrobplanung
Mitarbeiterstunden und Personalbedarf im Jahresverlauf – Saisonalitäten, Feiertage, Ferien und Werbeaktionen sind im System abgebildet.
Tägliche Umsatzprognose
Historische Daten werden zur Eingangsgröße der Bedarfs- und Einsatzplanung – die Prognose ersetzt das Bauchgefühl.
Automatische Einsatzvorschläge
Pro Tag und Abteilung – am Bedarf ausgerichtet, mit optimaler Verteilung im Tagesverlauf. Anpassbar durch die Store-Leitung.
Wöchentliche Korrekturen
Planungskorrekturen erfolgen wöchentlich statt monatlich – die Pläne sind näher am tatsächlichen Verkaufstag.
Vorausplanung 2–3 Monate
Die Store-Besetzung lässt sich zwei bis drei Monate im Voraus festlegen – mehr Sicherheit für Planung und Team.
Qualifikationen & Vertragslogik
Qualifikationen, Funktionen, vertraglich vereinbarte Stunden und Mitarbeiter-Präferenzen fließen automatisch in jede Einsatzentscheidung ein.
Gerechtigkeitsstatistik
Ungeliebte Einsatzzeiten und -tage werden sichtbar und gerecht verteilt – statt verdeckt zu kumulieren.
Auswertungen & Reporting
Plan/Ist-Vergleiche, Vorjahresvergleiche, Entwicklungen – in einer Sprache, die Filialleitungen ohne Schulungs-Overhead nutzen.


Alice Nachtigall – Personalreferentin – Lloyd
„Heute arbeiten wir mit einer Jahresplanung, die eine tägliche Umsatzprognose auf Basis historischer Daten umfasst. Das System macht der Store-Leitung Vorschläge für eine optimale Verteilung des Personaleinsatzes im Tagesverlauf. Damit sind wir mit unseren Planungen viel näher am jeweiligen Verkaufstag und können Korrekturen mühelos wöchentlich vornehmen.“
Das Ergebnis: Was sich seither verändert hat
Produktivität rauf, Standardplanung weg – und mehr Planungssicherheit für das Team
Die Effekte sind in vier Dimensionen spürbar: betriebswirtschaftlich, in der Steuerung, in der Mitarbeiterzufriedenheit und in der Kommunikation mit Stakeholdern.
Betriebswirtschaftlich
Steuerung & Auswertung
Mitarbeiterzufriedenheit
Stakeholder-Kommunikation


Alice Nachtigall – Personalreferentin – Lloyd
„Wir verkaufen jetzt eindeutig mehr Schuhe pro eingesetzter Personal-Stunde.“
Welche Bausteine bei Lloyd im Einsatz sind


Alice Nachtigall – Personalreferentin – Lloyd
„Der Support war von Beginn an herausragend, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Das leisten die meisten anderen mir bekannten Softwareanbieter so nicht. Typisch SEAK ist für mich: unkompliziert in jeglicher Hinsicht. Außerdem: Verlässlichkeit. Man hält, was man verspricht.“
Sprechen wir darüber, ob SEAK auch zu Ihrem Unternehmen passt
In einer 30-minütigen Erstberatung klären wir gemeinsam, wo Sie heute stehen, welche Module für Ihre Situation Priorität haben – und wie ein realistischer Einführungspfad aussehen könnte.
Alternativ können Sie auch gerne über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten – wir melden uns zeitnah bei Ihnen. Oder rufen Sie uns unter folgender Telefonnummer an: +49 40 238 348 – 000
Der Handel vertraut auf SEAK
Von Fashion über Lebensmittel bis Bau- und Fachhandel: Händler in ganz Deutschland steuern ihr Workforce Management mit SEAK.

Mehr als 130 Jahre Premium-Schuhe – aus Bremen in die Welt
Lloyd wurde 1888 in Bremen als H. F.-Meyer-Schuhfabrik gegründet. 1927 erfolgte die Umbenennung in Lloyd, 1942 zog der Firmensitz nach Sulingen südlich von Bremen. Von dort wird bis heute das Schuh-Business der Marke Lloyd gesteuert – inklusive eines Exportanteils von rund 30 Prozent in 48 Länder.
Zu den Faktoren, die Lloyd zum internationalen Marktführer im Segment Premium-Businessschuhe gemacht haben, gehören erstklassige Handwerkskunst, ausgesuchte Materialien, exzellente Passformen und ein klares Design-Verständnis. Mit 13 Tochtergesellschaften beschäftigt Lloyd weltweit rund 1.500 Mitarbeitende, davon gut 400 in Deutschland.
Die hochwertigen Schuhe werden in rund 2.800 Verkaufsstellen im Handel angeboten. Hinzu kommen im deutschen Markt 29 Concept Stores und 8 Factory Outlets – beide Vertriebsschienen mit zusammen 200 Mitarbeitenden werden von Lloyd in Eigenregie geführt. Genau hier setzt die Zusammenarbeit mit SEAK an: bei der Personalsteuerung der eigenen Retail-Schiene.